St. Anna Heidelberg

Der Förderkreis ECCLESIA DEI  Heidelberg setzt sich ein für die Feier der heiligen Messe und die Spendung der übrigen Sakramente im überlieferten römischen Ritus, gemäß den Büchern und Rubriken (=liturgischen Richtlinien), wie sie im Jahre 1962 in Kraft waren.

Liebe Freunde der „außerordentlichen Form“!

Trotz allem: Alleluja!

„Je freudloser die Welt ist, desto mehr sollten wir uns bemühen, Licht und Freude zu verbreiten!“ (sel. Kardinal Clemens August Graf von Galen, 1878-1946). Derzeit breitet sich nicht nur Freudlosigkeit aus, sondern sogar große Ängste – vor allem wegen Corona! Auch der Blick auf unsere Kirche ist mit „Freudlosigkeit“ noch harmlos umschrieben! Aber gerade die Passionszeit lehrt uns, nicht in Resignation zu verfallen! Denn jedes Jahr erfahren wir, dass auf die Schrecken und Qualen des Karfreitags der Ostersonntag folgt mit dem Jubel des Alleluja! Kardinal von Galen, wegen seines öffentlichen Auftretens gegen Hitler auch „Löwe von Münster“ genannt, hat dies im eigenen Leben erfahren: Nach 12jähriger Schreckensherrschaft und 6 Jahren furchtbarem Weltkrieg durfte er deren Ende erleben, bevor er am 21.3.1946 – also vor genau 75 Jahren - ins österliche Leben gerufen und in die Gemeinschaft der Seligen aufgenommen wurde. Im Dunkel jener Jahre war er stets darauf bedacht, Licht und Freude zu verbreiten – wie obiges Zitat zeigt. Und das tat er mit gutem Grund: Denn Jesus Christus, der an Ostern sogar die Schrecken des Todes besiegt hat, steht an unserer Seite! Und wenn er mit seiner Allmacht mit uns geht, dann dürfen wir auch auf schwierigen Wegen in österlicher Zuversicht weitergehen, so wie es im Osterlied „Christus ist erstanden“ ausgedrückt wird: „Aus dem Kreuz und Leiden blühen Osterfreuden auch bei uns….“!

So wünsche ich Ihnen allen – auch im Namen des ganzen Förderkreises ECCLESIA DEI Heidelberg gesegnete Kartage und dann eine frohe und zuversichtliche Osterzeit! Vor allem: Bleiben Sie gesund!

Mit besten Segenwünschen, im Gebet verbunden!

Ihr

Klaus Dörner, Pfr.

Wiederaufnahme der Gottesdienste in Coronakrise

Liebe Freunde der „außerordentlichen Form“,

erfreulicherweise wurde uns von der Stadtkirche Heidelberg das Angebot gemacht, die St.-Anna-Kirche für unsere hl. Messen zu nutzen, obwohl diese vorerst für keine weiteren Gottesdienste geöffnet wird. Für das „Infektionsschutzkonzept“, das in allen genutzten Kirchen erstellt werden muss, ist deshalb der Förderkreis „Ecclesia Dei“ HD zuständig. Dieses wurde bereits erarbeitet. Insgesamt können in der Annakirche incl. Priester und zwei Ministranten 37 Einzelpersonen teilnehmen (einige Plätze sind auf der Empore). In alle Richtungen ist jeweils ein Mindestabstand von 2m einzuhalten, wobei Familien enger zusammen-sitzen können. Die Plätze sind gekennzeichnet. Um möglichst vielen den Messbesuch zu ermöglichen, wurde uns eine zusätzliche hl. Messe genehmigt, wofür wir H.H. Pfr. Brandt und der Stadtkirche HD ein herzliches „Vergelt`s Gott“ sagen.

So gilt bis auf Weiteres folgende Ordnung:

16.30h Hl. Messe

18.00h Hochamt

Es wird darum gebeten, dass sich die Gottesdienstbesucher auf die beiden hl. Messen verteilen, damit nicht alle gleichzeitig kommen!

Generell ist das zu beachten, was laut „Infektionsschutzkonzept“ für alle Kirchen hierzulande gilt:

• Zu anderen Mitfeiernden ist ein Mindestabstand von 2m zu wahren
• Im Kirchenraum besteht die Möglichkeit zur Handdesinfektion
• Das Tragen eines Mund- Nasenschutz
• Personen mit Krankheitssymptomen können nicht am Gottesdienst vor Ort teilnehmen